Was können Sie als Entscheidungsträger/Führungskraft tun, um Stress zu reduzieren?

Vorschläge:

 

  • Verschaffen Sie sich ein Stimmungsbild: Die Frage an die MitarbeiterInnen lautet: "Fühlen Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz dauerhaft gestresst?"
     
  • Analysieren Sie Kennzahlen. Gibt es Veränderungen in
    • Fluktuations- und Krankheitsquote
    • Kundenbeschwerden
    • Mitarbeiterzufriedenheitsbarometer
    • Qualität(smanagement)
  • Sammeln Sie qualitative Informationen
    • WARUM verlassen MitarbeiterInnen das Unternehmen?
    • WELCHE Krankheitsbilder treten häufiger auf?
    • WIE ist die STIMMUNG im mittleren Management/bei den MitarbeiterInnen?
    • Sind wir so innovativ wie früher?
    • Sind wir so kreativ wie früher?
    • Bearbeiten wir mehr Projekte als noch vor einem Jahr?
    • Wie ist der Umgangston/das Benehmen der MitarbeiterInnen untereinander?
    • Was sagen die MitarbeiterInnen in sozialen Netzwerken über das Unternehmen?

Diese Mitarbeiterbefragung und Analyse der quantitativen und qualitativen Punkte zeigt, ob das Stressniveau bereits einen kritischen Wert erreicht hat.

 

Falls ja, sollten Sie nun rasch handeln:

  1. Analysieren Sie regelmäßig die Arbeitsbelastung der MitarbeiterInnen
  2. Bieten Sie Seminare an: Stressbewältigungs-, Zeitmanagement- und Entspannungsmethoden helfen Ihren MitarbeiterInnen, mit Stress besser umzugehen, ausgeglichener und zufriedener zu werden und die Zeit effizient zu gestalten und effektiver zu Arbeiten. Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung helfen Ihren Mitarbeitern in der Kommunikation und dem Ausbau von Selbstwert.
  3. Zeigen Sie Ihren MitarbeiterInnen Anerkennung und Wertschätzung
  4. Geben Sie Ihren MitarbeiterInnen einen internen oder externen Ansprechpartner, an den Sie sich im "Stress-Notfall" wenden können
  5. Ergonomie am Arbeitsplatz
  6. Bieten Sie Sozialleistungen (zB Fitnessstudio bzw. Kostenbeteiligung)
  7. Information und Kommunikation ist wichtig! Reduzieren Sie jedoch die Informationsflut (nicht jeder MA muss ALLE Emails in cc erhalten)
  8. Passen Sie - wenn möglich - Arbeitszeiten an (zB flexible Arbeitszeit), fördern Sie die Inanspruchnahme von Sabbaticals oder Elternteilzeit
  9. Sorgen Sie dafür, dass Ihre MitarbeiterInnen keine oder nicht zu viele Überstunden leisten und regelmäßig Urlaub in Anspruch nehmen

(vgl. faz.net)